Der Angelurlaub

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Natürlich ist es dann nicht verwunderlich das viele Angler ihr Hobby nicht nur am Wochenende ausüben, sondern ihren gesamten Urlaub am Wasser verbringen. Meist wird ein ganz besonderer See oder Fluss ausgesucht, an dem dann mit Zelt, Liege und Angelutensilien die ganze Woche verbracht wird. Allerdings für einen solchen Angelurlaub Vorbereitungen notwendig. Im Folgenden möchten wir einige Aspekte betrachten, die nötig sind vor es in den Angelurlaub geht.

Grüner Urlaubs-See

 

Örtliche Gegebenheiten und Vorschriften einhalten

Leider ist es nicht so einfach das einfach man an den gewählten Angelsee fahren darf, die Angeln auswerfen und den Urlaub beginnen kann. Um in Deutschland an einem See oder Fluss angeln zu dürfen ist ein Angelschein notwendig. Dieser kann, nach dem Absolvieren eines Lehrganges mit anschließender Prüfung, beantragt werden. Der Angelschein bestätigt dann dass man das nötige Fachwissen besitzt. Der Angelschein alleine reicht jedoch noch nicht aus um an einem Gewässer angeln zu dürfen. Es ist noch die Erlaubnis des Eigentümers bzw. Pächters erforderlich. Meist kann die Erlaubnis für einen Tag (sog. Tageskarte), eine Woche (sog. Wochenkarte) oder sogar für ein Jahr (sog. Jahreskarte) erworben werden. Mit dem Angelschein und der Tages-, Wochen- oder Jahreskarte ist man nun prinzipiell berechtigt an dem gewählten See oder Fluss zu angeln.

Allerdings gibt es häufig noch spezielle Einschränkungen, die der Gastangler beachten muss. Teilweise ist das Angeln nur zu gewissen Urzeiten erlaubt, teilweise müssen spezielle Utensilien wie beispielsweise eine Abhakmatte mitgeführt werden. Die genauen Einschränkungen sind in der Regel auf der Tageskarte notiert und können beim Pächter des Gewässers erfragt werden.

 

Köder, Tackle und Zielfische im Angelurlaub

Für unerfahrene Angler ist es häufig schwer an einem fremden Gewässer zu angeln. Zum einen fehlt das Wissen über geeignete Angelstellen. Mit anderen Worten: Wo halten sich die Fische bevorzugt auf? Welche Köder werden von den Fischen im Gewässer bevorzugt und welche Fischarten kommen häufig im Gewässer vor. All diese Fragen machen es dem unerfahrenen Angler schwer den Angelurlaub mit einigen gefangenen Fischen abzuschließen. Daher ist es zu empfehlen Rat bei den örtlichen Angelvereinen oder langjährigen Angeln zu suchen. In der Regel wird dem Angelurlauber gerne geholfen und Tipps gegeben an welchen Stellen das Angeln mit dem Wobbler auf Hecht und wo eher das Angeln mit Boilies auf Karpfen vorteilhafter ist.

Selbstverständlich muss man auch das Angelzubehör, also die Angelruten, die Köder und die Kleidung auf die Angelsituation abstimmen. Geht es an einen kleinen Fluss zum Angeln auf Forelle sollten kleine Wobbler, Blinker und Spinner eingepackt werden. Soll hingegen an einem großen Angelsee auf kapitale Karpfen geangelt werden so ist robustes Gerät und Köder wie Boilies nötigt.

Trotz der umfangreichen Vorbereitungen ist ein Angelurlaub eine ganz besondere Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleibt. Mehrere Tage einsam an einem See zu verbringen und die Natur zu genießen ist ein hervorragender Ausgleich zum hektischen Arbeitsalltag.

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